C-Ware
Die günstigste Klasse – und die, bei der die Kalkulation wichtiger ist als der Stückpreis.
C-Ware hat deutliche Gebrauchsspuren oder Beschädigungen. Einzelne Artikel können defekt oder unvollständig sein. Verkauft wird sie zur Aufarbeitung, als Ersatzteilspender oder zur Verwertung.
EinordnungWas C-Ware von A- und B-Ware unterscheidet
Die Zustandsklasse steht in jeder Auktion und ist verbindlicher Bestandteil des Vertrags. Sie beschreibt den Posten insgesamt – einzelne Artikel können davon abweichen, wenn die Artikelliste das ausweist.
| Klasse | Zustand | Verpackung | Preisniveau |
|---|---|---|---|
| A-Ware | Neu, unbenutzt | Original, ungeöffnet | —* |
| B-Ware | Funktionsfähig, optische Mängel | Geöffnet oder ersetzt | —* |
| C-Ware | Gebrauchsspuren, Defekte möglich | Oft ohne | —* |
* Umwelteinflüsse und Konsumverhalten sind marktgebende Indikatoren für diese Einstufung. Da der Markt derzeit ungleichmäßig verläuft, nennen wir bewusst keine festen Prozentwerte. Was das Preisniveau betrifft, entscheidet die Auktion transparent durch Angebot und Nachfrage.
KalkulationWie man einen C-Waren-Posten rechnet
Bei C-Ware rechnet man nicht mit dem Einzelartikel, sondern mit dem Posten: Ein Teil ist verkäuflich, ein Teil aufarbeitbar, ein Teil nur noch Material. Wie sich das verteilt, steht – soweit bekannt – in der Auktionsbeschreibung.
Ist ein Posten ausdrücklich als ungeprüft beschrieben, liegt die Prüfung bei Ihnen. Kalkulieren Sie dann mit einem Ausfall, statt auf den Marktwert der Artikelliste zu setzen.